Positionierung für Tech-Profile

Von 0 Einladungen zu echten Gesprächen.

Ein The­ma, das bei Tech-Pro­fi­len oft unter­schätzt wird und dabei so viel ver­än­dert: Posi­tio­nie­rung.

Vie­le im IT-Bereich gehen davon aus, dass ihre Tech­no­lo­gien sie auto­ma­tisch posi­tio­nie­ren. In der Pra­xis ist das aber nur ein Teil des Bil­des.

Eine kla­re, star­ke Posi­tio­nie­rung hat direk­ten Ein­fluss dar­auf, wie dein Pro­fil wahr­ge­nom­men wird und damit auch auf die Anzahl und Qua­li­tät der Anfra­gen, die du bekommst.

In die­sem Arti­kel erfährst du mehr über:

  • wel­cher psy­cho­lo­gi­sche Mecha­nis­mus hin­ter guter Posi­tio­nie­rung steckt
  • wie aus einem all­ge­mei­nen CV ein kla­res, über­zeu­gen­des Pro­fil wird
  • war­um Posi­tio­nie­rung dir nicht nur mehr Anfra­gen bringt, son­dern auch mehr Kon­trol­le gibt

01 Brand mentality: warum dein Gehirn Klarheit liebt

Stell dir vor, du hast ein kon­kre­tes Haut­pro­blem. Du suchst nach einer Lösung und fin­dest zwei Mar­ken.

Brand A: Pro­fes­sio­nel­le, natür­li­che Pre­mi­um­kos­me­tik

Brand B: Für Men­schen, deren Haut sen­si­bel reagiert, zu Rötun­gen neigt oder schnell aus dem Gleich­ge­wicht gerät.

Du denkst: „Okay… ich schaue mir aber noch die Pro­duk­te genau­er an.“

Pro­dukt A:

  • für alle Haut­ty­pen
  • Inhalts­stof­fe: lan­ge Lis­te che­mi­scher Begrif­fe: Azelaic Acid, C12-15 Alkyl Ben­zoa­te, Caprylic/​Capric Tri­gly­ce­ri­de, Gly­ceryl Stea­ra­te etc.

Pro­dukt B:

  • für Men­schen mit Rosacea – hilft bei Rötun­gen und sen­si­bler Haut
  • ent­hält Azelain­säu­re: ein Wirk­stoff, der Rötun­gen beru­higt, ohne die Haut­bar­rie­re zu beein­träch­ti­gen

Du hast ein kon­kre­tes Pro­blem und fragst dich: Ist das die Lösung für mich?

Brand A: viel­leicht.

Brand B: ja.

Für wel­che Mar­ke ent­schei­dest du dich?

Du hast das Pro­dukt noch nicht aus­pro­biert und trotz­dem wirkt Brand B sofort ver­trau­ens­wür­di­ger.

Dahin­ter steckt ein psy­cho­lo­gi­scher Mecha­nis­mus: der Cogni­ti­ve Fluen­cy Effekt.

Cogni­ti­ve Fluen­cy Effekt (Effekt der kogni­ti­ven Leich­tig­keit) beschreibt das Phä­no­men, dass Infor­ma­tio­nen, die klar und leicht zu ver­ar­bei­ten sind,
als glaub­wür­di­ger und über­zeu­gen­der wahr­ge­nom­men wer­den.

Dein Gehirn ver­ar­bei­tet nicht nur Infor­ma­tio­nen, son­dern regis­triert auch, wie auf­wen­dig die­se Ver­ar­bei­tung ist. Wenn etwas klar ist und sofort ein Bild erzeugt, wirkt es stim­mig. Wenn du erst „über­set­zen“ musst, ent­steht Rei­bung.

Wenn eine Mar­ke nicht sofort ver­ständ­lich ist und man sie erst „ent­schlüs­seln“ muss, wirkt sie anstren­gend und weni­ger ver­trau­ens­wür­dig.

Men­schen igno­rie­ren eine Mar­ke nicht, weil sie schlecht ist. Sie igno­rie­ren sie, wenn sie sich „men­tal ris­kant“ anfühlt.

02 Lässt sich das auf IT übertragen?

Auf den ers­ten Blick wirkt das wie ein Bei­spiel aus dem Mar­ke­ting.

Aber genau die glei­chen Mecha­nis­men wir­ken auch auf dein CV, dein Ange­bot oder dein Lin­ke­dIn-Pro­fil. Am Ende wird alles von einem Men­schen gele­sen und bewer­tet – und die­ser Mensch reagiert auf Rele­vanz und Ver­ständ­lich­keit genau­so wie bei einer Mar­ke.

Vie­le CVs und Lin­ke­dIn-Pro­fi­le funk­tio­nie­ren wie Brand A:

  • eher all­ge­mein gehal­ten
  • mit einer lan­gen Lis­te von „Inhalts­stof­fen“: Tools, Metho­den und Buz­zwords
  • Auf­ga­ben ent­we­der zu tech­nisch oder zu all­ge­mein beschrie­ben

Im Grun­de stellt sich jeder Leser die glei­che Fra­ge: Ist die­ses Pro­fil die Lösung für mich?

Je leich­ter es dem Leser fällt, dein Pro­fil zu erfas­sen, zu ver­ste­hen und den Kern dei­ner Stär­ken zu erken­nen, des­to eher wird er dich (ganz auto­ma­tisch) als pas­send und wert­voll wahr­neh­men.

Das Pro­blem ist nicht, dass der Recrui­ter den Lebens­lauf nicht liest. Das Pro­blem ist, dass er zu viel Ener­gie braucht, um ihn zu ver­ste­hen.

Genau hier liegt der Unter­schied zwi­schen einem Pro­fil, das ver­stan­den wird und einem, das über­zeugt.

03 Vorher vs. nachher: ein IT-Profil

Wenn wir noch ein­mal auf das Bei­spiel von Brand B zurück­kom­men, sehen wir, wie kla­re Posi­tio­nie­rung auf­ge­baut ist:

  • eine kla­re Nische – Men­schen mit Haut­pro­ble­men
  • ein kon­kre­tes Seg­ment – Per­so­nen mit Rosacea
  • ein kla­res Pro­blem – Ent­zün­dun­gen und Rötun­gen redu­zie­ren
  • ein kon­kre­ter „Wirk­stoff“ – wis­sen­schaft­lich getes­te­te Inhalts­stof­fe

Die Mar­ke wird nicht ein­fach als Pro­dukt wahr­ge­nom­men, son­dern als kon­kre­te Lösung für ein kon­kre­tes Pro­blem.

Genau das Glei­che kannst du auch als Tech-Pro­fil errei­chen: vom „Pro­fil für alle“ hin zu einer kla­ren, greif­ba­ren Posi­tio­nie­rung.

Vorher: keine klare Positionierung (niedrige Cognitive Fluency)

Der Lebens­lauf wirkt auf den ers­ten Blick soli­de: viel Erfah­rung, gro­ße Pro­jek­te, bekann­te Unter­neh­men.

Aber:

  • The­men wie „IT Stra­te­gie, Digi­ta­li­sie­rung, Agi­le Coa­ching“ nur auf­ge­lis­tet
  • vie­le Pro­jek­te, bekann­te Unter­neh­men, aber kein kla­rer Fokus

Eine Auf­lis­tung von Kom­pe­ten­zen im CV, die theo­re­tisch dabei hel­fen soll, den Kan­di­da­ten bes­ser ein­zu­ord­nen:

Der Leser muss selbst inter­pre­tie­ren, wo die eigent­li­chen Stär­ken die­ser Per­son lie­gen.

Nachher: gleiche Person, gleiche Erfahrung, aber klar positioniert

Nische: IT Trans­for­ma­ti­on & Digi­ta­li­sie­rung in kom­ple­xen Orga­ni­sa­tio­nen

Seg­ment: Mit­tel­stand und Kon­zer­ne mit IT-Pro­jek­ten, par­al­le­len Initia­ti­ven und hohem Koor­di­na­ti­ons­be­darf zwi­schen Busi­ness und IT

Pro­blem, das gelöst wird: Struk­tur + Deli­very + blo­ckier­te Kapa­zi­tä­ten

„Wirk­stoff“: BPMN, Back­log, Jira, UAT, etc.

Ergeb­nis-Bewei­se: kon­kre­te Erfolgs­ge­schich­ten

Ein Bei­spiel für die ers­te Sei­te eines CVs mit klar posi­tio­nier­tem Pro­fil:

Was hat sich ver­än­dert?

Nicht die Kom­pe­ten­zen. Nicht die Erfah­rung. Nur die Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Der Leser muss nichts mehr zusam­men­set­zen – er bekommt auto­ma­tisch:

  • kla­re­res Bild im Kopf
  • weni­ger Inter­pre­ta­ti­ons­auf­wand
  • schnel­le­res Ver­trau­en

Das Ergeb­nis: von nahe­zu 0 Gesprä­chen zu Gesprä­chen mit der Mehr­heit der kon­tak­tier­ten Recrui­ter und Ent­schei­der (Stei­ge­rung um über 50 %)


Vielleicht denkst du dir an dieser Stelle: „Ich habe gar nicht solche Projekte gemacht oder solche Ergebnisse vorzuweisen.“

Und genau hier liegt ein häu­fi­ges Miss­ver­ständ­nis. Es geht nicht dar­um, dass du mehr Erfah­rung brauchst. Die meis­ten haben bereits rele­van­te Erfol­ge – sie wer­den nur nicht im rich­ti­gen Zusam­men­hang gezeigt.

Auch in die­sem Bei­spiel sind die Inhal­te nicht „zufäl­lig“ so for­mu­liert, son­dern gezielt auf den jewei­li­gen Bedarf und den poten­zi­el­len Kun­den aus­ge­rich­tet. Jeder Spe­zia­list kann – je nach Rol­le oder Ziel­un­ter­neh­men – unter­schied­li­che Schwer­punk­te set­zen und bestimm­te Aspek­te stär­ker in den Vor­der­grund stel­len.

Erst durch den pas­sen­den Kon­text wird sicht­bar, war­um das, was für dich selbst­ver­ständ­lich ist, für ande­re wert­voll ist. Vie­le erken­nen ihre eige­nen Stär­ken nicht klar, weil sie sie nur aus der eige­nen Per­spek­ti­ve betrach­ten.

Genau hier hel­fen die rich­ti­gen Fra­gen und genau dar­in liegt ein wich­ti­ger Teil mei­ner Arbeit:

sicht­bar zu machen, was bereits da ist.


04 Ohne Positionierung: die versteckten Kosten

Die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen feh­len­der Posi­tio­nie­rung wer­den vor allem im Kon­takt mit Unter­neh­men spür­bar und in dei­ner eige­nen Erfah­rung des Pro­zes­ses.

Im Kon­takt mit Unter­neh­men:

  • Du wirkst aus­tausch­bar und wenig greif­bar – ähn­lich wie Brand A
  • Du gehst in der Mas­se unter, weil kein kla­res Pro­fil erkenn­bar ist
  • In Gesprä­chen ent­steht Unsi­cher­heit statt Klar­heit (kein Gefühl von: „Genau so jeman­den suchen wir“)

Solan­ge dein Pro­fil unklar ist, wirst du im Zwei­fel immer gegen jeman­den ver­lie­ren, der ein­fa­cher zu ver­ste­hen ist.

In dei­nem eige­nen Pro­zess:

  • Das For­mu­lie­ren dei­nes Pro­fils wird zur Her­aus­for­de­rung: wie schrei­be ich so, dass es wirk­lich über­zeugt?
  • Du bist unsi­cher, ob dein Ange­bot zum Markt passt
  • Dein Net­wor­king wirkt eher zufäl­lig als gezielt
  • Du weißt nicht genau, wel­che Unter­neh­men du pro­ak­tiv anspre­chen soll­test
  • Wenn du zu Gesprä­chen ein­ge­la­den wirst, kommst du oft nicht in die zwei­te Run­de
  • Recrui­ter und Unter­neh­men mel­den sich sel­ten von selbst – oder die Anfra­gen pas­sen nicht und sind finan­zi­ell unat­trak­tiv

Aber genau hier ent­steht bei vie­len der nächs­te inne­re Wider­stand:

05 Du hast Angst, Chancen zu verpassen

Vie­le den­ken beim The­ma Nische und Posi­tio­nie­rung:

  • „Eine Nische schränkt mich ein. Ich las­se Geld auf dem Tisch.“

Tat­säch­lich pas­siert oft das Gegen­teil: dei­ne Klar­heit und Zuspit­zung machen dich über­zeu­gen­der – auch für Unter­neh­men, die nicht zu 100 % dei­ner „Nische“ ent­spre­chen.

  • „Ich habe das schon gemacht, aber es hat nicht gehol­fen.“

In vie­len Fäl­len war die Posi­tio­nie­rung nicht klar genug oder zu ober­fläch­lich. Eine sau­be­re Ana­ly­se führt immer zu bes­se­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on und damit auch zu bes­se­ren Ergeb­nis­sen.

  • „Ich lege mich für immer fest.“

Eine Nische ist kein end­gül­ti­ges Label, son­dern ein Start­punkt. Sie ent­wi­ckelt sich wei­ter – durch Pra­xis und Feed­back aus dem Markt.

06 Wie Positionierung entsteht

Gute Posi­tio­nie­rung ist kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis eines struk­tu­rier­ten Pro­zes­ses.

Im Kern geht es dabei um meh­re­re Schrit­te:

  • zu ver­ste­hen, wor­in du wirk­lich gut bist und was dich fach­lich aus­zeich­net
  • zu ent­schei­den, mit wem du arbei­ten möch­test
  • rele­van­te Seg­men­te und die dazu­ge­hö­ri­gen Ent­schei­der zu iden­ti­fi­zie­ren
  • die kon­kre­ten Pro­ble­me (Pain Points) die­ser Ziel­grup­pe zu ver­ste­hen
  • und dar­aus ein Pro­fil zu ent­wi­ckeln, das genau dar­auf eine Ant­wort gibt

In ver­ein­fach­ter Form:

Du + Markt = Nische → Seg­men­te → Ent­schei­der → Pro­ble­me → dei­ne Lösung (Kom­pe­ten­zen, Tools, Erfol­ge)


Aber wo setzt man eigentlich an?

Ent­ge­gen der Intui­ti­on beginnt die­ser Pro­zess nicht beim Markt – son­dern bei dir selbst.

In gewis­ser Wei­se bist du der Aus­gangs­punkt dei­ner eige­nen Nische.

Schritt 1: Nisching Up

Hier sam­melst du alles, was dich fach­lich aus­macht:

  • dei­ne Kom­pe­ten­zen und Stär­ken
  • wie­der­keh­ren­de Mus­ter in dei­nem Wer­de­gang
  • die Arten von Pro­ble­men, die du beson­ders gut lösen kannst

Ent­schei­dend ist dabei nicht, alles abzu­bil­den, son­dern die­se Ele­men­te zu einem kla­ren, ver­ständ­li­chen Pro­fil zu ver­dich­ten.

Schritt 2: Nisching Down

Im nächs­ten Schritt geht es dar­um, bewusst aus­zu­wäh­len. Du triffst die Ent­schei­dung, nicht mehr für alle rele­vant sein zu wol­len.

Dadurch wird kla­rer:

  • in wel­chen Kon­tex­ten du arbei­ten möch­test
  • wo kon­kre­te Pro­ble­me unge­löst sind
  • und vor allem: wo du wirk­lich gebraucht wirst

Du beginnst, die Per­spek­ti­ve der Ent­schei­der ein­zu­neh­men und sprichst nicht mehr „zum Markt“, son­dern zu kon­kre­ten Men­schen mit kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen.

Schritt 3: Realität check

Das ist oft der anspruchs­volls­te Teil. Hier geht es dar­um, dein eige­nes Bild von dir selbst und dei­nem Ziel­seg­ment mit der Rea­li­tät abzu­glei­chen.

Ein häu­fi­ger Feh­ler: Man bleibt in der eige­nen Bubble: recher­chiert nur theo­re­tisch (oder mit AI) und beginnt direkt mit CV, Lin­ke­dIn oder Ange­bo­ten, ohne ech­tes Feed­back aus dem Markt ein­zu­ho­len.

Wie recherchiert man eine Nische und Segmente wirklich?

Tools und AI kön­nen unter­stüt­zen, aber ent­schei­dend sind rea­le Ein­bli­cke:

  • fach­li­che Dis­kus­sio­nen auf Lin­ke­dIn nicht nur lesen, son­dern Mus­ter und wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me erken­nen
  • gezielt mit Ent­schei­dern, Pro­jekt­ma­na­gern und Recrui­tern spre­chen – und ihre Per­spek­ti­ve ver­ste­hen
  • in Gesprä­chen und Inter­views bewusst nach­fra­gen: Wo hakt es wirk­lich? Was kos­tet Zeit, Geld, Ner­ven?
  • auf Events und Meet­ups Gesprä­che füh­ren, die über Small Talk hin­aus­ge­hen

So ent­steht Schritt für Schritt ein rea­lis­ti­sches und belast­ba­res Bild eines kon­kre­ten Seg­ments.

Schritt 4: Wenn es plötzlich klarer wird

Mit den Erkennt­nis­sen aus dei­ner Recher­che ver­än­dert sich nicht nur dein Pro­fil, son­dern vor allem dei­ne Wahr­neh­mung und dein Umgang mit dem Markt.

Dei­ne Inhal­te & Arbeit mit AI

Du ver­lässt dich nicht mehr dar­auf, dass AI „gute Ideen lie­fert“, son­dern gibst ihr gezielt Kon­text und Inhal­te aus dei­ner eige­nen Ana­ly­se. Dadurch wer­den die Ergeb­nis­se deut­lich prä­zi­ser: statt gene­ri­scher Tex­te ent­ste­hen For­mu­lie­run­gen, die zu dei­nem Pro­fil und dei­nem Markt pas­sen.

Gesprä­che

Du gehst ruhi­ger in Gesprä­che hin­ein, weil du bes­ser ver­stehst, was dein Gegen­über beschäf­tigt. Du erklärst weni­ger tech­ni­sche Details und zeigst statt­des­sen, dass du das Pro­blem wirk­lich nach­voll­zie­hen kannst, beson­ders in Gesprä­chen mit nicht-tech­ni­schen Ent­schei­dern.

Umgang mit Absa­gen

Bewer­bun­gen und Out­reach füh­len sich weni­ger wie eine Bewer­tung dei­ner Per­son an, son­dern eher wie ein Abgleich mit dem Markt. Absa­gen ver­lie­ren an Schwe­re und wer­den zu Hin­wei­sen dar­auf, wo es noch nicht ganz passt.

Gefühl von Kon­trol­le

Mit der Zeit bist weni­ger von Job- oder Pro­jekt­por­ta­len abhän­gig. Statt­des­sen ent­wi­ckelst du eige­ne Ideen, wie und wo du sicht­bar wirst und gewinnst dadurch ein deut­lich stär­ke­res Gefühl von Kon­trol­le über dei­nen Pro­zess.

Schritt 5: kontinuierliche Anpassung

Posi­tio­nie­rung ist kein ein­ma­li­ger Schritt, son­dern ein Pro­zess, den du mit der Zeit immer bes­ser ver­stehst und bewusst steu­erst.

Aber sobald du ihn ein­mal ver­stan­den hast, ver­än­dert sich dein Blick auf den Markt und dei­ne eige­nen Mög­lich­kei­ten dau­er­haft.

Lang­fris­tig hilft dir das dabei zu erken­nen, ob dei­ne bis­he­ri­gen Wege noch zu dir pas­sen oder ob sich neue Rich­tun­gen öff­nen.

Kurz­fris­tig merkst du den Unter­schied schnel­ler: du wirst kla­rer wahr­ge­nom­men, bekommst mehr pas­sen­de Anfra­gen und gehst geziel­ter in Gesprä­che.

Und genau das ist der eigent­li­che Effekt von guter Posi­tio­nie­rung.

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